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In Kooperation mit den Fachverbänden organisiert der WLSB am 2. Juli 2022 im SpOrt Stuttgart den „Sporttag Einfach mitmachen! – Inklusion in jeder Sportart“. An diesem Praxistag können unter anderem Sportarten wie Sitzvolleyball, Rollstuhlfechten, Tischtennis, Schwimmen und Turnen ausprobiert werden. Die Angebote richten sich an Sportler*innen und Übungsleiter*innen mit und ohne Behinderung. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

Das WLSB-Leitmotto Einfach machen! heißt nicht, dass Inklusion einfach ist. Oft hilft es aber, einfach „mal“ zu machen und einen Anfang zu wagen.

Getreu dem Motto möchte der WLSB den Besucher*innen des Sporttags auf leicht zugängliche Art aufzeigen, wie vielfältig Inklusion im Sport bereits betrieben wird. Denn oft sind es nur die Barrieren in den Köpfen, die einem Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Weg stehen.

Weitere Informationen und die Anmeldungen finden Sie unter: https://veranstaltungen.wlsb.de/sporttag-inklusion

Die Prävention von sexualisierter Gewalt wird bereits in vielen Vereinen in Baden-Württemberg großgeschrieben. Dies gilt allerdings meist „nur“ für den Kinder- und Jugendbereich der Sportvereine. Doch inwieweit werden erwachsene Vereinsmitglieder geschützt? Und ist dieser Schutz überhaupt notwendig?

Um die konkreten Befindlichkeiten, die Probleme im Umgang mit diesem Thema, die tatsächlichen Bedarfe der Sportvereine und die Unterstützungswünsche durch den WLSB zu ermitteln, wurde ein Fragebogen erstellt. Er dient dazu, den Vereinen eine echte Hilfe sein zu können. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, benötigen wir Ihre Hilfe. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um den Fragebogen auszufüllen. Die Umfrage endet am 25. Mai 2022.

Mehr Informationen und den Link zur Umfrage finden Sie hier.

Erneut hat der WLSB die beiden Förderprogramme für Integration und Inklusion im Sport aufgelegt. Ab sofort können die 5700 Sportvereine in Württemberg ihre Anträge für Aktivitäten in diesem Jahr bis zum 30. Juni bei der WLSB-Geschäftsstelle einreichen. Zuschüsse werden für zeitlich begrenzte Aktionen genauso wie für längerfristig angelegte Projekte oder Dauerangebote gewährt.

In beiden Zuschussprogrammen ist die Liste der förderfähigen Maßnahmen und Ausgaben umfangreich. Das Programm Integration durch Sport richtet sich vornehmlich an Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf bislang im Sport unterrepräsentierten Gruppen wie Mädchen und Frauen, Ältere sowie sozial Benachteiligte. Dabei sind sowohl Regelsportangebote, einmalige Maßnahmen als auch nachhaltig angelegte Projekte und Initiativen förderfähig. Mit den Fördermitteln für die Inklusion im und durch Sport wiederum werden all diejenigen Mitgliedsorganisationen gefördert, die sich mit ihrer Arbeit für inklusive Maßnahmen im Sport einsetzen und das Thema nachhaltig angehen möchten. Dazu gehören neben inklusiven Sportangeboten auch Projekte und Veranstaltungen, die für das Thema „Inklusion im und durch Sport“ sensibilisieren – ganz nach dem Motto „Einfach machen!“.

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eben dem bereits bekannten Schulwettbewerb und dem Familienwettbewerb schreibt der WLSB in diesem Jahr auch einen Wettbewerb speziell für Sportvereine aus. Die Teilnahme ist ganz einfach: Deutsches Sportabzeichen (DSA) im Verein abnehmen, dieses über den jeweiligen Sportkreis beurkunden lassen und die Ergebnismeldung an die Sportabzeichenbeauftragten im Sportkreis schicken.

Alle teilnehmenden Sportvereine werden nach der Anzahl ihrer Mitglieder in fünf Kategorien eingeteilt: Vereine mit bis zu 500 Mitgliedern (A), mit 501 bis 700 Mitgliedern (B), mit 701 bis 1000 Mitgliedern (C), mit 1001 bis 1500 Mitgliedern (D) und mit über 1500 Mitgliedern (D). Auf die drei erfolgreichsten Vereine je Kategorie warten Geldpreise in Höhe von bis zu 500 Euro. Unter allen am Vereinswettbewerb teilnehmenden Sportvereinen vergibt der WLSB zudem einen Sonderpreis „Inklusion“ um das gemeinsame Trainieren und Absolvieren des DSA von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern.

Der Wettbewerbszeitraum läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2023.

Mehr Informationen zu den Sportabzeichen-Wettbewerben

Es geht wieder los: Am 15. März 2022 hat das Portal seine Tore geöffnet – ab sofort können wieder Fördermittel für Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen sowie Kindergärten und Vereinen beantragt werden.

Kooperationsmaßnahmen mit allen Schulformen und allen Kindergärten bzw. Kindertagesstätten werden mit einheitlich 500 Euro (für ganze Maßnahmen) bzw. 250 Euro (für halbe Maßnahmen) bezuschusst. Möglich sind auch Schwimmkooperationen, mit denen die Schwimmfähigkeit der Kinder verbessert werden soll. Diese Kooperationen können auch im regulären Unterricht durchgeführt werden.

Durch die Bundesmittel im Rahmen des Programms „Aufholen nach Corona“ stehen weitere Fördermittel für die Kooperationen Schule und Verein zur Verfügung. Somit kann der WLSB in diesem Jahr mehr beantragte Maßnahmen finanziell unterstützen. Zögern Sie also nicht, einen Antrag auf Bezuschussung zu stellen!

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Innovativ – interaktiv – kostenlos

Mit der WLSB-Vortragsreihe „SPORTIMPULSE!“ möchten wir Vereinsführungskräfte unterstützen und Impulse für ein aktives Vereinsleben geben. Deshalben bieten wir ab dem 25. April unter dem Titel „SPORTIMPULSE“, an vier verschiedenen Abenden, kostenlose digitale Vorträge für Vereinsführungskräfte an. Dabei schauen wir bewusst über den Tellerrand hinaus und präsentieren ausgewählte und ganz unterschiedliche Themen.

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Der Krieg in der Ukraine löst eine große Welle von Hilfsmaßnahmen aus. Auch der organisierte Sport engagiert sich, den Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen. Mit der Zusage der ARAG Sportversicherung hinsichtlich des Versicherungsschutzes sind die Rahmenbedingungen unbürokratisch geschaffen.

Bereits seit einigen Jahren genießen Flüchtlinge, die sich in einem Verein des Württembergischen Landessportbunds (WLSB) sportlich betätigen, Versicherungsschutz über die ARAG Sportversicherung, auch wenn sie keine Mitglieder im Verein sind. Die Deckung gilt bei der Teilnahme am normalen Sportbetrieb. Falls die Vereine spezielle Sportangebote für Flüchtlinge organisieren, besteht auch hierfür Versicherungsschutz.

Auf der gleichen Grundlage gilt die Sportversicherung nun auch ausdrücklich für Personen, die vor dem aktuellen kriegerischen Konflikts in der Ukraine geflüchtet sind. Der kostenlose Versicherungsschutz besteht in erster Linie für Unfälle und Haftpflichtschäden. Nähere Informationen können unter www.ARAG-Sport.de abgerufen werden.

Vereine oder Verbände, die sich mit Sportangeboten für Geflüchtete des Ukraine-Konflikts engagieren, können darüber hinaus finanzielle und organisatorische Unterstützung des Projekts „Integration durch Sport“ beantragen. Interessierte wenden sich bitte an unsere IdS-Mitarbeitenden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das gemeinsame Bewegen kann Brücken schaffen und Vorurteile überwinden. Wir verbreiten mit Sport und Bewegung unsere Botschaft: Wir stehen zusammen – gegen Rassismus und für 100% Menschenwürde.

Gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der DFL Stiftung, der Deutschen Sportjugend (dsj), Eintracht Frankfurt (Botschafter der IWgR 2022) und der Stiftung gegen Rassismus rufen wir dazu auf, im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus vom 14. – 27. März 2022 diese Botschaft zu verbreiten. Erstmalig wird am 27. März zu einem sportlichen Aktionstag mit dem Motto. #BewegtGegenRassismus aufgerufen.

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„Wir sind zutiefst bestürzt und verurteilen den unmenschlichen und völkerrechtswidrigen Angriff Putins auf das Schärfste. Krieg widerspricht den Werten unseres Sports. Der nach mehr als 75 Jahren Frieden in Europa kaum mehr für möglich gehaltene Befehl eines Diktators, grundlos einen souveränen Staat zu überfallen und hiermit unendliches Leid zu verursachen, bestärkt uns in der Überzeugung, dass es keine Alternative zu freiheitlicher und rechtsstaatlicher Demokratie gibt, wie wir Vereins- und Verbandssportler sie vorleben. Dem ukrainischen Volk, insbesondere den zahlreichen Sportlerinnen und Sportlern, gilt unsere Solidarität“, erklärt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Der WLSB unterstützt damit die gemeinsame Aufforderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) die Angriffe auf die Ukraine einzustellen.

Wie kann ich unterstützen?

Auch in Deutschland werden erste Unterkünfte für Flüchtlinge organisiert. Bei der Initiative Gastfreundschaft kann sich jede*r, der einen Schlafplatz anbieten kann, online registrieren.

In nahezu jeder deutschen Stadt werden Sachspenden wie Medikamente, Decken und Lebensmittel für die Ukraine gesammelt. Um diese zu sortieren und auszuteilen, werden zahlreiche freiwillige Helfer*innen benötigt. Informieren Sie sich bei lokalen NGO’s, wie Sie in Ihrer Nähe unterstützen können.

Bei den folgenden offiziellen Organisationen können Sie sich außerdem informieren und mit einer Spende helfen:

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

UNO Flüchtlingshilfe

Ärzte ohne Grenzen

Aufgrund des neuen Solidarpaktes Sport IV, welcher Anfang 2021 zwischen der Landesregierung und dem Sport in Baden-Württemberg abgeschlossen wurde, werden sich die Mittel im Sportstättenbau ab 2022 landesweit erhöht. Dies gibt den Sportbünden die Möglichkeit, die Förderrichtwerte in den Richtlinien ab 2022 in vielen Bereichen etwas anzuheben und den Antragsstau abzubauen.

In den letzten Monaten haben sich die drei Sportbünde intensiv beraten und eine Reihe von Anpassungen vereinbart. Weiterlesen

Am 12. Januar ist die neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Die Corona-Verordnung Sport wurde mit Wirkung zum 13. Januar 2022 entsprechend angepasst. Die Landesregierung verlängert in diesem Zusammenhang die Regelung, dass Schülerausweise als Testnachweis über den 1. Februar hinaus gelten. Auch nichtgeimpfte Jugendliche haben damit im Februar noch die Möglichkeit, ohne weitere Testung an Sportangeboten teilzunehmen, bei denen 3G, 2G oder 2G+ gilt.

Weitere Informationen zu den Corona-Regelungen finden Sie in der WLSB-Infothek.

Gewitter, Hagel, Starkregen und Hochwasser haben in den vergangenen Tagen etliche Vereinssportanlagen in Württemberg stark beschädigt. Aus mehreren Regionen haben den WLSB Meldungen von verschlammten Plätzen und überfluteten Hallen erreicht. Dabei brauchen die Vereine gerade jetzt ihre Plätze und Gebäude, um den Sport und das Vereinsleben nach dem Lockdown wieder hochfahren zu können. Der WLSB sagt deshalb allen Sportvereinen, deren Anlagen in Mitleidenschaft gezogen oder unbrauchbar geworden sind, schnelle und unbürokratische Hilfe zu. Der Verband wird zum einen finanzielle Mittel aus der Sportstättenbauförderung zur Verfügung stellen, zum anderen ein für „Katastrophenfälle“ beschleunigtes Verfahren einsetzen.

Betroffene Vereine wenden sich bitte an den WLSB-Geschäftsbereich Sportstätten, Bewegungsräume und Kommunalberatung, Tel.: 0711/28077-170, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ein Signal des Aufbruchs für den Sport in Württemberg ging am Samstag, 19. Juni von der Mitgliederversammlung des WLSB aus. „Auf geht’s! Vereint aus der Krise – das ist jetzt unser Motto und das werden wir schaffen“, sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle beim ersten digitalen Landessportbundtag vor rund 200 Delegierten und zahlreichen Ehrengästen. Auf diesem Weg aus der Krise bräuchten der Sport und seine Vereine die starke Unterstützung von Politik und Gesellschaft, sowohl auf Landes- wie auch auf kommunaler Ebene, erklärte Felchle. Denn die Rückkehr vom Krisen- in den Normalmodus werde keine leichte Aufgabe, zumal die Pandemie noch nicht überstanden und Rückschläge nicht auszuschließen seien.

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Die Freude über die Öffnungsperspektiven für den Sport war groß, wurde nun aber schnell getrübt – zumindest den Kinder- und Jugendsport betreffend. Das Sozial- und das Kultusministerium Baden-Württemberg haben sich darauf geeinigt, dass alle Personen ab sechs Jahren für die Nutzung von Sportanlagen und Sportstätten einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen. Hiervon erfasst sind auch Kinder unter 14 Jahren sowie deren Trainer*innen beim Vereinssport in 20-er Gruppen.

Die ministerialen Vertreter*innen nennen es einen Kompromiss. „Doch tatsächlich ist die Entscheidung wirklichkeitsfern und praxisfremd. Das hat nichts mit einem geregelten Ablauf in einem Sportverein zu tun und entbehrt jeglicher Logik“, erklärt WLSB-Präsident Andreas Felchle. Im Bundesvergleich glänzt das Land mit der Regelung nicht unbedingt. In Rheinland-Pfalz zum Beispiel dürfen Kinder bis einschließlich 14 Jahren im Außenbereich ohne Test in 20-er Gruppen trainieren. „Die Testpflicht für unsere Jüngsten stellt das Gegenteil von Lockerungen für den Sport dar und belastet das Ehrenamt bis auf das Äußerste“, kritisiert Felchle.

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Die GEMA hat seit Beginn der Pandemie im März 2020 ihre Kunden freiwillig, unbürokratisch und mit größtmöglicher Kulanz unterstützt, indem die vertraglich vereinbarten Lizenzgebühren für die Zeit der Betriebsschließung ohne Anrechnung von staatlichen Hilfsmaßnahmen gutgeschrieben wurden.

Mit der zunehmenden Rückkehr zum öffentlichen Leben und den damit verbundenen Öffnungsmöglichkeiten beendet die GEMA die bisher geltende Kulanzregelung der Gutschriften für Dauernutzungen zum 31. Mai 2021. Die vertraglich vereinbarte Lizenzierung für Dauernutzungen in Form laufender Jahres-, Quartals- und Monatsverträge wird zum 1. Juni 2021 inklusive der hiermit verbunden Zahlungsverpflichtungen wieder regulär aufgenommen.

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Das Land Baden-Württemberg hat zur finanziellen Unterstützung der Sportvereine und -verbände in Corona-Zeiten bereits 19 Millionen Euro für die „Soforthilfe Sport“ bereitgestellt. Diese Summe wurde nun nochmals um 6 Millionen Euro erhöht. Eine Beantragung der Notfall- und Liquiditätshilfen ist für WLSB-Mitglieder noch bis zum 30. Juni 2021 in einem unbürokratischen Verfahren möglich.

Fragen hierzu können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch zu den WLSB-Geschäftszeiten unter 0711/28077-196 gestellt werden. Diese sind von Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr sowie von Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr.

Mehr zur „Soforthilfe Sport“

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat mit dem Beschluss vom 01. Mai 2021 in einer Aktualisierung der Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Klarheit im Umgang mit COVID-19-Schnelltests geschaffen.

Ausgehend von der Anpassung des §4a Absatz 1 CoronaVO können Übungsleitende nun bei Anwesenheit eines geeigneten Dritten Trainingseinheiten auch mit negativem Selbsttest durchführen. So heißt es in der neuen Passage: „Die zu testende Person kann die Probenentnahme und Auswertung mit einem für die Anwendung durch medizinische Laien zugelassenen Test selbst durchführen, sofern ein geeigneter Beschäftigter oder ein geeigneter Dritter dies überwacht und das Ergebnis bescheinigt.

Die Kriterien zur Eignung der Person sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Unsere Gesellschaft wird immer bunter und vielfältiger, jede*r Dritte in Baden-Württemberg hat eine Migrationsbiographie. Dies stellt ein enormes Entwicklungspotential für den organisierten Sport dar. Neben neuen Ideen und Impulsen für ein vielfältiges Vereinsleben, können neue Mitglieder und Ehrenamtliche gewonnen werden. Dabei gelingt Integration im Sport nicht per se, vielmehr sind zielgruppenspezifische Maßnahmen und Angebote notwendig.

Der WLSB veranstaltet daher am 3. Juli 2021 den landesweiten Fachtag Integration in digitalem Format. Eingeladen sind alle interessierten Personen aus Sportvereinen, -verbänden und -kreisen, aus Kommunen und weiteren Organisationen. Mit einem Impulsvortrag und einem Fachgespräch sowie mit zwei Workshoprunden möchten wir Sie für die Integration, Teilhabe und Vielfalt sensibilisieren, Anstöße geben, die eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu reflektieren sowie Impulse für ein bunteres und vielfältigeres Vereinsleben setzen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Erneut hat der Württembergische Landessportbund (WLSB) die beiden Förderprogramme für Integration und Inklusion im Sport aufgelegt. Ab sofort können die 5700 Sportvereine in Württemberg ihre Anträge für Aktivitäten in diesem Jahr bis zum 30. Juni bei der WLSB-Geschäftsstelle einreichen. Zuschüsse werden für zeitlich begrenzte Aktionen genauso wie für längerfristig angelegte Projekte oder Dauerangebote gewährt.

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Kaum ist die Tinte unter dem Vertrag zum Solidarpakt IV trocken, erreichen die Vereine bereits die Verbesserungen in der Mittelausstattung. Auch wenn der Solidarpakt IV erst mit dem Jahr 2022 loslegt, haben sich die Sportbünde in Baden-Württemberg verständigt, die Kooperationen für das Schuljahr 2021/2022 bereits mit dem neuen Satz von 500 Euro je Kooperationsmaßnahme zu fördern.
Die Förderlinie Integration im Rahmen des Kooperationsprogramms Schule-Verein läuft hingegen zum Ende des Schuljahres 2020/2021 aus. Für das kommende Schuljahr 2021/2022 können hierfür keine Anträge mehr gestellt werden. Selbstverständlich sind aber Kooperationen mit Vorbereitungsklassen an Regelschulen oder beruflichen Schulen (VKL/VABO) weiterhin möglich und werden wie alle anderen Kooperationen beantragt.

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Kinderschutz geht uns alle an! Dafür stehen die Württembergische Sportjugend und der Württembergische Landessportbund. Doch nur darüber zu reden, schützt unser höchstes Gut – unsere Kinder und Jugendlichen – noch nicht. Deshalb unterstützen wir unsere Mitgliedsvereine schon lange im Umgang beim so wichtigen Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“ (PSG) durch vielfältige Angebote.

Bundesweites Projekt „SicherImSport“ 

Aktuell führen die Bergische Universität Wuppertal und das Universitätsklinikum Ulm die SafeSport-Studie mit einem anonymisierten Fragebogen fort. Die SafeSport-Studie ist Teil des bundesweiten Projekts „SicherImSport“ und soll umfassende Daten zu Häufigkeit und Formen von sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport sowie den Status Quo der Prävention und Intervention im organisierten Sport erfassen.

Dabei hat diese Befragung für unsere Mitgliedsvereine einen direkten Nutzen. Denn anhand einer Teilauswertung für Baden-Württemberg können wir im Anschluss unsere Präventions- und Unterstützungsangebote zielgerichtet weiterentwickeln bzw. jene Bereiche erweitern, in denen von unseren Vereinen am meisten Unterstützung benötigt wird.

qr code befragung sicherimsportDeshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie uns und reichen Sie den Fragebogen bzw. den entsprechenden Link zum Online-Fragebogen an möglichst viele Vereinsmitglieder ab 16 Jahren weiter. Damit wir gemeinsam den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen noch besser machen können!

Hier geht's zum anonymen Online-Fragebogen

 

Weitere Informationen zur Studie

75 Sportvereine und 34 Fachverbände haben heute (26. Februar) einen Offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann und Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann geschickt. Das Schreiben ging zur Kenntnis auch an den Württembergischen Landessportbund. Darin beklagen die Unterzeichner, dass auch nach fast vier Monaten Lockdown für die Sportvereine und -verbände im Land keine Perspektive in Sicht sei. Deshalb fordern sie, dass bei den nächsten Bund-Länder-Gesprächen am 3. März endlich der Sport und dessen Öffnungsperspektiven besprochen werden.

WLSB-Präsident Andreas Felchle steht dieser Initiative der 109 Vereine und Verbände positiv gegenüber. Felchle: „Mit dem am 25. Februar unterzeichneten Solidarpakt haben unsere verantwortlichen Landespolitiker eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie gerade in dieser schwierigen Zeit an der Seite des Sports stehen. Jetzt müssen wir endlich auch wieder damit beginnen können, unsere wichtige Rolle als sozialem Kitt der Gesellschaft und als Gesundheitsförderer ausfüllen zu können. Nach dem Solidarpakt ist also unmittelbar vor der Öffnungsperspektive!“

In dem dreiseitigen Brief wünschen sich die 109 Unterzeichner, dass die Kernkompetenz der Sportvereine von der Politik stärker wahrgenommen werde. Denn diese sei „nicht Freizeitbeschäftigung, sondern das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen aller Menschen zu fördern“, schreiben die Vereine und Verbände. Und genau diese Kompetenz sei jetzt in dieser Gesundheits- und Gesellschaftskrise wichtiger denn je.

Die Folgen dieses Lockdowns zeigten sich gerade bei Kindern und Jugendlichen ganz deutlich, heißt es weiter. Drastisch höherer Medienkonsum, nachlassende körperliche Aktivität, erhebliche Gewichtszunahme, psychische Störungen, motorische Defizite – all dies sei mittlerweile wissenschaftlich belegt. Aber auch aus anderen Altersgruppen seien die Rückmeldungen sehr besorgniserregend, der dramatische Bewegungsmangel sorge für Gesundheitsprobleme. Die Unterzeichner befürchten deshalb: „Die Auswirkungen in allen Altersgruppen werden aber noch dramatischer, wenn der Sport nicht bald von der Landes- wie auch der Bundespolitik eine Öffnungsperspektive erhält.“ Aus der Zeit nach dem ersten Lockdown wisse man jedenfalls, dass Outdoor-Sportangebote ohne intensiven Körperkontakt keine negativen Wirkungen auf das Infektionsgeschehen hätten und die Hygiene- und Schutzkonzepte gut funktioniert haben.

Darüber hinaus erhoffen sich die Unterzeichner, dass konkrete Öffnungsschritte in Baden-Württemberg kurzfristig in partnerschaftlichem Miteinander von Landespolitik und Sport ausgearbeitet und in abgestimmter Form veröffentlicht werden. Auch WLSB-Präsident Andreas Felchle unterstützt diesen Vorschlag. Denn im vergangenen Jahr hatten die zahlreichen Änderungen der Corona-Verordnung bei den Ehrenamtlichen in den Vereinen für einigen Unmut gesorgt. Eine Initiative aus Bayern führen die Unterzeichner des Briefes als nachahmenswert auf. Dort hatte Sportminister Hermann kürzlich eine Arbeitsgruppe aus Gesundheitsministerium, Sportverbänden und weiteren Vertretern aus dem Sport angekündigt.

Zum Offenen Brief bei der SV Böblingen

Die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben während der Pandemie stellen Sportvereine vor große Herausforderungen. Was muss berücksichtigt werden? Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen? Wie lauten Handlungsempfehlungen? Der kostenlose Online-Vortrag am 9. und 23. März bietet einen Überblick und Antworten anhand von praktischen Fallbeispielen zu Fragen der Mitgliederverwaltung, der Durchführung von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen in verschiedenen Formen, bis hin zu Beschlussfassungen im schriftlichen Verfahren.

Zur Anmeldung am 9. März | 23. März

Noch vor der Landtagswahl konnten sich der Landessportverband Baden-Württemberg und die Sportbünde in BW mit dem Kultus- und dem Finanzministerium einigen: Der zum Jahresende 2021 auslaufende Solidarpakt Sport wird um weitere fünf Jahre verlängert, die finanzielle Ausstattung wird deutlich erhöht. Der Solidarpakt IV ist ein enorm wichtiger Baustein für die Zukunft des organisierten Sports in Baden-Württemberg und würdigt den großen gesellschaftlichen Beitrag der Sportvereine und Sportverbände.

„Die Vorbereitungen des WLSB auf die politischen Verhandlungen waren – durch die bewährte Führung unseres Hauptgeschäftsführers – akribisch und unsere Argumente waren stichhaltig mit Daten und Fakten untermauert. Dafür möchte ich allen Beteiligten außerordentlich danken“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

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Der WLSB startet das Projekt „EINFACH MACHER – Gemeinsam geht es einfach am besten!“ Dabei sorgen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für mehr Inklusion im Sport. Ab sofort können sich Interessent*innen bis zum 15. April bewerben, um dann ab Mai ein Teil des „EINFACH MACHER“-Teams zu sein.

Die Teilnehmer*innen müssen mindestens 16 Jahre alt, sportbegeistert, offen und kommunikativ sein. Idealerweise kennen sie die Strukturen des organisierten Sports oder der Behindertenhilfe und haben selbst Erfahrung mit inklusivem Sporttreiben. Das Projekt hat zum Ziel, jedem interessierten Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung, die Teilnahme zu ermöglichen. Die Art der Behinderung spielt keine Rolle, sofern die Aufgaben angemessen angegangen werden können.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die beiden WLSB-Landessportschulen in Albstadt und Ostfildern-Ruit bleiben aufgrund der von Bund und Ländern beschlossenen Verlängerung des Lockdowns bis Sonntag, 14. Februar geschlossen. Damit können in dieser Zeit alle dort vom WLSB wie auch den Sportfachverbänden vorgesehenen Aus- und Fortbildungen oder Kadermaßnahmen und Lehrgänge nicht durchgeführt werden.

Der WLSB wird die weitere Entwicklung der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie genau verfolgen, insbesondere die politischen Entscheidungen in den nächsten Wochen. Sobald sich Entwicklungen abzeichnen, die die Wiederaufnahme des Sportschulbetriebs ganz oder in Teilen zulassen bzw. die Fortführung der Sportschul-Schließung erfordern, werden wir so schnell wie möglich informieren.

Zwei Tage nach dem Bundestag hat am 18. Dezember 2020 auch der Bundesrat zahlreichen neuen Regeln im Steuerrecht zugestimmt. Das Gesetzespaket umfasst eine Vielzahl an Änderungen in unterschiedlichen Bereichen.

Unter anderem werden Vereine und Ehrenamtliche gestärkt: Die Übungsleiterpauschale steigt ab 2021 von 2.400 Euro auf 3.000 Euro, die Ehrenamtspauschale von 720 Euro auf 840 Euro. Außerdem ist bis zu einem Betrag von 300 Euro ein vereinfachter Spendennachweis möglich.

Weitere Informationen zum Jahressteuergesetz finden Sie hier.

Der zweite Lockdown hat die Sportvereine im Land hart getroffen. In der Folge ist die Zahl der Anträge auf Soforthilfe Sport deutlich in die Höhe geschnellt. Doch zuletzt konnte der WLSB keine Hilfsgelder mehr auszahlen. Denn die 11,635 Millionen Euro waren bereits so gut wie ausgeschöpft, als die Landesregierung Ende November die Verlängerung des Programms bis zum 30. Juni 2021 bekanntgab. „Nun haben wir gestern Nachmittag aus Regierungskreisen erfahren, dass das Land nochmals 7,5 Millionen Euro für die Soforthilfe bereitstellt. Das freut uns natürlich sehr, ist aber auch nur konsequent nach deren Verlängerung bis Mitte nächsten Jahres“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Bislang hat allein der WLSB 619 Soforthilfe-Anträge bewilligt, von denen in den vergangenen Wochen jedoch bei über 100 kein Geld auf das Vereinskonto überwiesen werden konnte. Für diese und noch bis Jahresende eingehende Anträge ist ein Drittel der zusätzlichen 7,5 Millionen Euro vorgesehen. „Ob die verbleibenden fünf Millionen für die Sportvereine im Land bis Ende Juni 2021 reichen werden, wird von der Dauer des Lockdowns und der Einschränkungen abhängen“, erklärt WLSB-Präsident Felchle. Von daher sei es nur richtig, dass die Landesregierung von einer ersten Tranche spreche und damit in Aussicht stelle, bei Bedarf weitere Gelder bereitzustellen.

Starten Sie durch im neuen Jahr – mit den Aus- und Fortbildungen des WLSB. Ab sofort sind alle Seminare und Lizenzausbildungen im neuen Portal abrufbar und die Online-Anmeldung ist freigeschaltet. Von der Übungsleiterausbildung über Grundlagen der Vereinsbesteuerung bis hin zum Sport in der Ganztagsschule und zur Jugendarbeit gibt es wieder vielfältige Angebote der Aus- und Weiterbildung für alle Engagierten in den Sportvereinen, Verbänden und Sportkreisen.

Denken Sie auch daran, Bildungszeit für Ihre Weiterbildung zu beantragen.

Zur Seminarübersicht 2021

 

Download Bildungsprogramm als PDF-Datei

Die gedruckte Version des Bildungsprogramms können Sie sich auch hier kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

Fast ein Jahr nachdem der Normenkontrollrat (NKR) Baden-Württemberg seinen Bericht zur Bürokratie-Entlastung des Ehrenamtes an die Landesregierung übergeben hatte, stellte sich dessen Vorsitzende Dr. Gisela Meister-Scheufelen am 17. November den Fragen einer digitalen Infoveranstaltung für die Großvereine im WLSB. Und quasi zeitgleich dazu verabschiedete die Landesregierung einen 13-Punkte-Plan, mit dem die Vereine von unnötigen Aufgaben und überflüssigem Schreibkram entlastet werden. Damit ist etwas mehr als ein Viertel der fast 50 Empfehlungen umgesetzt, die der Normenkontrollrat auf Grundlage seiner umfangreichen Studie 2019 erarbeitet hatte. Andererseits bedeutet das aber auch, dass der weitaus größere Teil der NKR-Empfehlungen noch offen ist. Weiterlesen

Der zweite Lockdown hat den organisierten Sport schwer getroffen. Daher haben sich 50 Sportvereine aus Württemberg, die zusammen für etwa 250.000 Mitglieder stehen, in einem Offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann und Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann gewandt, um auf die schwierige Situation aufmerksam zu machen. Es sind vor allem die Ungewissheit um die Zukunft und die sozialen Auswirkungen, die die Vereine neben den finanziellen Folgen erheblich belasten. Die Initiative entstand im Rahmen der als Video-Konferenz durchgeführten Gesprächsrunde der Großvereine im WLSB am 17. November. Weiterlesen

Viele Sportvereine müssen durch die Corona-Krise finanzielle Einbußen hinnehmen. Um dadurch entstehende Liquiditätsengpässe in der Vereinskasse abzufedern, hat das Land Baden-Württemberg im Juni 11,6 Millionen Euro für die „Soforthilfe Sport“ bereitgestellt. Über 80 Prozent hiervon sind bereits ausbezahlt und eigentlich wäre die Antragstfrist am 30. November ausgelaufen, doch nun hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg den Antragszeitraum bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

WLSB-Präsident Andreas Felchle sieht dies als positives Signal für den Sport im Land, warnt jedoch auch davor, dass die bereitgestellte Summe im Zuge der Verlängerung nicht ausreichen wird: „Dass es eine ‚Soforthilfe Sport‘ vom Land gegeben hat, ist gut. Und dass das Programm kurzfristig verlängert wurde, ist sehr gut. Wir sind für beides sehr dankbar. Ich glaube aber, dass es ohne auf die 11,6 Millionen noch etwas draufzusatteln, happig wird. Vielleicht noch bedeutender: Die Corona-Soforthilfe hat ganz wenig mit den strukturellen Schäden zu tun, die der Sport schon erleidet und weiter erleiden wird.“

Weitere Informationen zur Soforthilfe Sport sowie das Antragsformular finden Sie hier.

Geschlossene Hallen, verwaiste Fußballplätze, abgesagte Sportabzeichen-Prüfungen: Wie viele andere gesellschaftliche Akteure hat auch der organisierte Sport unter der Corona-Krise gelitten. Im Frühjahr setzte besonders der Lockdown den Sportvereinen zu. Rückläufig waren neben den Finanzen, die der WLSB bereits im April und Mai mit dem Online-Meldesystem „Corona-Schäden in Sportvereinen“ ermittelte, auch das ehrenamtliche Engagement und vor allem die Sport- und Bewegungsangebote. Außerdem rechnen viele Vereine mit einem Rückgang der Mitgliederzahlen infolge der Pandemie. Das sind die Ergebnisse einer weiteren Vereinsbefragung des WLSB mit dem Titel „Auswirkungen von Corona auf Sportangebote und das Vereinsleben“. Nun liegen erste Zwischenergebnisse vor.
Der Verband hat zwischen dem 16. August und 30. September alle rund 5700 Mitgliedsvereine mithilfe einer Online-Befragung dazu aufgerufen, die Auswirkungen der Coronakrise auf den Sport- und Vereinsbetrieb einzuschätzen. Das Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen hat den WLSB dabei unterstützt. Wenn auch nur 1174 und damit rund 20 Prozent aller Vereine daran teilgenommen haben, ist ihre Größe und Struktur doch in etwa ein Abbild ihrer Zusammensetzung im WLSB-Gebiet und damit durchaus repräsentativ.

Mehr Informationen zur Vereinsbefragung

Corona hat vieles ins Wanken gebracht, aber eines nicht: den Zusammenhalt und die Leidenschaft für Sport und Ehrenamt in den 11.300 Sportvereinen in Baden-Württemberg. Genau diese soziale Stärke unserer Vereine soll mit der baden-württemberg-weiten Kampagne MEHR ALS SPORT von LSV, Sportbünden, WLSB-Sportstiftung und gefördert von Lotto Baden-Württemberg in den Vordergrund stellen – erst recht in diesen herausfordernden Zeiten für den Sport.

Plakat-Kampagne mit Gewinnaktion

Deshalb hat MEHR ALS SPORT u. a. 1130 Großplakate (für 11.300 Sportvereine im Land) drucken lassen, die jetzt und in den nächsten Wochen zwischen Mannheim und Konstanz hängen werden. Damit Baden-Württemberg sieht, was seine Sportvereine so wertvoll macht und schon immer so wertvoll gemacht macht. Verbunden ist diese Plakat-Kampagne mit der Gewinnaktion „Dein Verein in groß“, bei der Ihr Verein in Baden-Württemberg eines von zehn Großplakaten gewinnen kann. So sehen die Plakate aus

So läuft die Gewinnaktion:

  • Eines von 1130 Großplakate entdecken (z. B. vor Supermärkten, an Bahnhöfen oder Durchgangsstraßen, auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, etc. / es braucht nicht bei Ihnen im Ort zu sein)
  • Foto davon machen
  • Foto bis 30. November an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder via Facebook Messenger bzw. Instagram Message an MEHR ALS SPORT schicken
  • Plakatstandort und Verein nennen

Und schon ist der Verein im Lostopf für eines von zehn Großplakaten. Die Kosten für die Plakatproduktion sowie für die Plakatierung trägt die Kampagne MEHR ALS SPORT.

Übrigens: Je mehr Mitglieder Ihres Vereins nach unseren Plakaten Ausschau halten, desto größer die Gewinnchance! Laden Sie deshalb doch gleich Text und Bild herunter – für Webseite, Newsletter, Facebook und Instagram Ihres Vereins.

Mehr Informationen sowie die Gewinnspielbedingungen finden Sie hier.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom 1. November 2020 ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neue Corona-Verordnung tritt am 2. November 2020 in Kraft. Zur aktuellen Corona-Verordnung

Demnach werden öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich anderer Einrichtungen wie Fitnessstudios, Yogastudios und Tanzschulen für den Publikumsverkehr geschlossen. Im Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts dürfen diese jedoch genutzt werden. Erlaubt ist außerdem die Nutzung für den Spitzen- und Profisport, dienstliche Zwecke (etwa Polizei und Feuerwehren) sowie den Schulsport und den Studienbetrieb (Hochschulen).

Weitläufige Anlagen wie Golfplätze, Reitanlagen oder auch Tennisplatzanlagen dürfen auch von mehreren individualsportlich aktiven Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln genutzt werden. Voraussetzung für die Nutzung der Toiletten, Umkleiden und Duschen ist, dass sie nicht geteilt werden und Personen, die nicht gemeinsam sportlich aktiv sind, sich nicht begegnen.

Schwangerschafts- und Geburtsvorbereitungskurse können stattfinden. Auch weiterhin erlaubt ist der Reha-Sport. Vom Betriebsverbot ausgenommen sind außerdem Sportboothäfen und Sportflugplätze.

Training und Wettkämpfe im Profisport dürfen nur noch ohne Zuschauer unter Einhaltung der strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden.

Übersicht „Landesweite Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ (PDF)

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Übersicht über die verschiedenen zu schließenden und offen bleibenden Einrichtungen, Dienstleistungen und Einzelhandelsbereiche (PDF)

 

Mehr Informationen finden Sie außerdem in der WLSB-Infothek.

 

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Bund und Länder am 28. Oktober auch die Einstellung des gesamten Sport- und Vereinsbetriebs im Amateur- und Breitensportbereich veranlasst. Das hat zur Folge, dass die beiden WLSB-Landessportschulen in Albstadt und Ostfildern-Ruit von Montag, 2. November, bis Montag, 30. November, geschlossen bleiben. Damit können alle dort von WLSB und WSJ wie auch den Sportfachverbänden vorgesehenen Aus- und Fortbildungen oder Kadermaßnahmen und Lehrgänge nicht durchgeführt werden.

Der WLSB wird die weitere Entwicklung der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie genau verfolgen. Sobald sich hier Entwicklungen abzeichnen, die die Wiederaufnahme des Sportschulbetriebs ganz oder in Teilen zulassen bzw. zur Verlängerung der Sportschul-Schließung führen, werden wir so schnell wie möglich informieren.

Fachverbände wenden sich zur Abstimmung von Veranstaltungsabsagen bitte an die zuständige Landessportschule.

Um Vereine und Verbände in Zeiten der Corona-Pandemie in die Lage zu versetzen, auch bei weiterhin bestehenden Beschränkungen der Versammlungsmöglichkeiten erforderliche Beschlüsse zu fassen und handlungsfähig zu bleiben, wurde Ende März das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ verabschiedet.

So können beispielsweise auch ohne entsprechende Satzungsregelungen Mitgliederversammlungen ohne physische Präsenz durchgeführt sowie Beschlüsse außerhalb von Mitgliederversammlungen von Vereinen und Verbänden gefasst werden.

Des Weiteren wurden für Vereine und Verbände auch Regelungen für den vorübergehenden Fortbestand bestimmter Organbestellungen auch ohne Vorliegen entsprechender Satzungsregelungen getroffen, sollten diese ablaufen, ohne dass neue Organmitglieder bestellt werden können.

Diese vorübergehenden Erleichterungen zur Handlungs- und Beschlussfähigkeit der Vereine, aber auch für ihre handelnden Vorstände wurden nun aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie bis 31.12.2021 verlängert.

Weitere Informationen zu Mitgliederversammlungen in der Corona-Zeit finden Sie in der WLSB-Infothek.

Das WLSB-Präsidium hat in seiner Sitzung am 20. Oktober beschlossen, den unter Vorbehalt für den 6. Februar 2021 geplanten 32. Ordentlichen Landessportbundtag nicht abzuhalten. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens und der weiterhin unvorhersehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie sowie der damit einhergehenden Einschränkungen ist eine Durchführung mit mehreren hundert Teilnehmern derzeit nicht zu verantworten. Denn auch für den WLSB haben der Infektionsschutz und die Gesundheit von Delegierten, Gästen und Verbandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter oberste Priorität.

Sobald ein neuer Termin gefunden ist, wird dieser so schnell wie möglich veröffentlicht. Dabei hofft der WLSB, dass sich die Infektionszahlen spätestens im kommenden Frühling auf ein Niveau reduzieren, das den Landessportbundtag als Präsenzveranstaltung zulässt.

Sportvereine aus Baden-Württemberg können sich wieder für die Förderpreise der WLSB-Sportstiftung bewerben. In diesem Jahr soll mit den Förderpreisen das besondere Engagement der Vereine während der Corona-Pandemie gewürdigt und sichtbar gemacht werden. Im Einklang mit dem Gesundheitsschutz haben sie gute Lösungen gefunden, um ihren Mitgliedern in dieser schwierigen Zeit zur Seite zu stehen – sowohl in sportlicher als auch in sozialer Hinsicht. Häufig reichte das Engagement sogar deutlich über die Vereinsgrenzen hinaus und bezog die Nachbarschaft, einen ganzen Stadtteil oder die Gemeinde mit ein.

Bewerben können sich alle gemeinnützigen Sportvereine mit Sitz in Baden-Württemberg. Projekte können vom Projektträger selbst eingereicht oder von Sportkreisen und Fachverbänden vorgeschlagen werden.

In den beiden Kategorien „Soziales Engagement“ und „Sportliches Engagement“ werden je zwei Förderpreise in Höhe von 4000 Euro vergeben.

Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2021.

Zur Ausschreibung

Die Digitalisierung stellt eine der bedeutendsten Veränderungen unserer Zeit dar und wirkt sich nicht nur auf unseren Alltag sondern zunehmend auch auf das Sport- und Bewegungsverhalten in unserer Gesellschaft aus. In diesem schnelllebigen Zeitalter wird deutlich, dass Themen wie Gesundheit und Bewegungsförderung besonders wichtig sind – und das nicht erst seit der Corona-Krise.

Der WLSB lädt daher am 12. November zur Online-Veranstaltung „Sport & Gesundheit – analog trifft digital“ ein. In einem Impulsvortrag werden zunächst die Herausforderungen und Chancen der digitalen Entwicklungen in Sport und Gesundheit thematisiert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Sportorganisationen erörtert. Anschließend haben die Teilnehmenden die Wahl zwischen verschiedenen, parallel stattfindenden Workshops. Die Kombination aus digitalen und „analogen“ Workshops soll dabei zeigen, dass sich Synergien zwischen den beiden Welten schaffen lassen. Neben praktischen Anregungen gibt es gute Beispiele, wie sich Bewegung im digitalen Zeitalter fördern lässt.

Weitere Informationen und Anmeldung

 

Digital informiert und vernetzt: Der Servicetag SPORT findet am 26. November in diesem Jahr als Online-Veranstaltung statt.

Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Sportkreisen und Kommunen sind eingeladen, sich beim digitalen Servicetag SPORT 2020 anhand von Videovorträgen und virtuellen Fragerunden auf den neuesten Stand rund um die Bereiche Vereinsmanagement und Sportentwicklung zu bringen. Die Themenvielfalt wird durch ein Streaming-Format abgebildet. Parallel zu den Vorträgen stehen die Referenten in virtuellen Besprechungsräumen für Fragen zur Verfügung.

Dabei sein ist leicht: Nach der Anmeldung zum Servicetag SPORT erhält jeder Teilnehmer den Link zur Online-Plattform und individuelle Zugangsdaten. Am 26. November ist die Plattform für den Login freigeschaltet und die Fachvorträge können dort zwischen 13.00 Uhr und 18.30 Uhr zu einem beliebigen Zeitpunkt angesehen werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung

Die Landesregierung hat am 16. Juni die „Soforthilfe Sport“ über 11,635 Millionen Euro beschlossen. Damit wurde der Weg frei für die seit langem vom WLSB geforderten unbürokratischen Notfall- und Liquiditätshilfen für den gemeinnützigen Sport im Land und damit auch die rund 5700 WLSB-Mitgliedsvereine und über 50 Sportfachverbände.

Die wichtigsten Punkte für WLSB-Mitgliedsvereine und -verbände im Überblick finden Sie hier.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat eine neue Corona-Verordnung „Sport“ veröffentlicht, welche ab dem 14. September 2020 bis zum 31. Januar 2021 gilt. So sind nun unter anderem Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sportwettkämpfen grundsätzlich willkommen, jedoch wird in § 4 Absatz 3 die Gesamtpersonenanzahl auf 500 begrenzt.
Eine Beschreibung der entsprechenden Veränderungen zu der bisherigen Corona-Verordnung „Sport“ (gültig bis einschließlich 13. September 2020) finden Sie hier.

Zur neuen Corona-Verordnung „Sport“

Finanzielle Hilfe muss jene erreichen, die Unterstützung am dringendsten brauchen. Und sie muss zusätzlich zu regulären Förderprogrammen erfolgen. Der WLSB hat sich daher dazu entschlossen, die vom Land zur Verfügung gestellte Soforthilfe Sport als erstes Mittel der Wahl zur Unterstützung von Vereinen in der Corona-Krise einzusetzen. Denn bei den 11,635 Millionen Euro für ganz Baden-Württemberg handelt es sich um zusätzliche Mittel – so wie es bei den Hilfen sein sollte.

Darüber hinaus besteht zwar für den WLSB die Möglichkeit, einen Teil der Übungsleiterzuschüsse 2020 auf Basis der Zahlen des Vorjahres an die Vereine auszuzahlen. Jedoch stellt nun mal ein Vorschuss auf Gelder, die der WLSB am Jahresanfang überweist und die der Verein dann zur Vergütung von im Vorjahr erbrachten Stunden von Übungsleitern und Trainern einsetzt, keine zusätzliche Liquiditätshilfe dar. Denn vorhandene Liquiditätsengpässe in den Vereinen würden damit nicht aufgelöst, sondern nur auf die Zeit nach dem 1. Januar 2021 verschoben. Weiterlesen

Die Corona-Krise hat die Sportvereine finanziell stark getroffen. Gerade Vereine, die in ihre Sportanlagen investiert und dafür womöglich auch Darlehen aufgenommen haben, stellt der Einnahmen-Ausfall der vergangenen Monate vor Herausforderungen. Eine Unsicherheit hat der Württembergische Landessport (WLSB) nun beseitigt. Für 328 Mitgliedsvereine hat der Dachverband die Zusage von Fördermitteln über insgesamt fast sieben Millionen Euro verschickt. Insgesamt werden damit 364 Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 55 Millionen Euro unterstützt. Weiterlesen

Trotz Corona: Für das Schuljahr 2020/2021 sind mehr als 2500 Kooperationen zwischen Schulen und württembergischen Sportvereinen geplant – fast so viele wie im Vorjahr. Das geht aus aktuellen Zahlen des Programms „Schule-Verein“ des WLSB hervor. Dabei sind über 90 Prozent der Förderanträge für klassenstufenübergreifende Sportangebote in den Schulen gestellt worden. Doch genau solche klassenstufenübergreifenden Aktivitäten hat das Kultusministerium in seinem Corona-Konzept für das kommende Schuljahr weitestgehend untersagt.

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Markus Graßmann aus Ehningen bei Sindelfingen hat beim WLSB das Amt des Hauptgeschäftsführers übernommen. Der 55-Jährige tritt die Nachfolge von Heinz Mörbe an, der nach fast 22 Jahren in den Ruhestand geht. „Ich freue mich sehr auf diesen Tag und die neuen und herausfordernden Aufgaben. Mein Ziel ist es, die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports noch stärker in den Fokus zu rücken“, sagte der neue Chef der WLSB-Geschäftsstelle in Stuttgart im Vorfeld.

Markus Graßmann ist Diplom-Betriebswirt und war bislang Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsleitung eines erfolgreichen mittelständischen Beratungsunternehmens für öffentliche Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen. Von 1999 bis 2003 war er Senatsbeauftragter für Verwaltungsmodernisierung beim Regierenden Bürgermeister von Berlin und danach bis 2010 Chefberater beim Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Darüber hinaus bringt Graßmann umfangreiche Erfahrungen im organisierten Sport mit, unter anderem erst als Leiter der Leichtathletik-Abteilung und dann als Finanzvorstand in einem Großverein in Württemberg.

WLSB-Präsident Andreas Felchle sagte anlässlich der symbolischen Übergabe des Staffelstabs: „Das Präsidium und ich freuen uns auf eine hervorragende Zusammenarbeit. Denn mit Markus Graßmann haben wir eine erfahrene Führungskraft, einen politisch versierten Verwaltungsprofi und noch dazu einen kompetenten Vereinsmanager gefunden. Er wird uns helfen, den WLSB auch in Zukunft erfolgreich aufzustellen und für die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen fit zu machen.“

Als Hauptgeschäftsführer ist Markus Graßmann hauptamtlicher Ansprechpartner für fast 5700 Mitgliedsvereine, 61 Mitgliedsverbände und 24 Sportkreise. Zudem ist er zuständig für die über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der WLSB-Geschäftsstelle in Stuttgart und den beiden WLSB-Landessportschulen in Ostfildern-Ruit und Albstadt. Mit der Hauptgeschäftsführung verbunden sind auch die Geschäftsführungen der WLSB-Service GmbH, der WLSB-Sportstiftung und der Betreibergesellschaft des „SpOrt Stuttgart“.

Im Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung darf es kein Nachlassen geben. Denn Umfragen und Erhebungen in Deutschland zeigen, dass Hass, Hetze und Diskriminierung immer stärker um sich greifen. Der Vorstand des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) hat daher die Erklärung „Für Weltoffenheit und gegen Diskriminierung!“ für den gesamten Sport in Württemberg verabschiedet. WLSB-Präsident Andreas Felchle dazu: „Sportler sind Vorbilder – auch im Kampf gegen widerliche Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Zudem stellt sich der Sport in Württemberg mit dieser Erklärung gegen jede Form von Diskriminierung, gegen Rechts- bzw. Linksextremismus, antidemokratische Einstellungen und alle Personen und Gruppierungen, die sich nicht ebenso eindeutig von derartigen Verfehlungen distanzieren.“

Für den WLSB sind Solidarität, Respekt, Fairplay, Teilhabe und Mitbestimmung nicht nur grundlegende Werte des Sports und der Sportvereine in Württemberg, sondern auch das Fundament einer weltoffenen, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Diese Position, heißt es in der Erklärung, sei nicht verhandelbar. Deshalb werde der WLSB in seiner gesellschaftlichen und politischen Arbeit entschieden allen auftretenden Diskriminierungen und Benachteiligungen von Menschen entgegentreten, insbesondere wegen Nationalität, ethnischem Hintergrund, Religion, Geschlecht, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, sexueller Orientierung oder Behinderung. „Denn für Diskriminierung, politischen Extremismus und antidemokratische Einstellungen ist jetzt und in der Zukunft kein Platz im Sport und in den Sportvereinen – nicht auf dem Spielfeld, nicht auf den Zuschauerrängen, nicht im Ehrenamt und auch nicht bei Veranstaltungen“, macht WLSB-Präsident Felchle deutlich.

Entsprechende Grundsätze sollen beim nächsten Landessportbundtag, voraussichtlich Anfang 2021, in die Präambel der WLSB-Satzung aufgenommen und damit für alle Mitgliedsorganisationen verbindlich gemacht werden.

Zur WLSB-Erklärung im Wortlaut

Positive Nachrichten aus der Zeit vor Corona: Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat zum 1. Januar 2020 genau 2 246 971 Mitglieder in 5682 Sportvereinen gezählt. Dies entspricht einem Anstieg von 167 944 Mitgliedern und damit über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass der Zuwachs derart deutlich ausfällt, ist vor allem auf einen Sondereffekt in der Mitgliedermeldung der Sektionen des Deutschen Alpenvereins (DAV) zurückzuführen. „Es freut uns sehr, dass Ende 2019 alle Kletterer und Bergsportler Teil des Sports in Württemberg geworden sind. Das spiegelt sich nun in diesen WLSB-Mitgliederzahlen wider“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Doch auch ohne den DAV-Sondereffekt hätte das Plus im WLSB mehr als 8000 Mitglieder betragen und damit für einen erneuten Höchststand nach 2019 gesorgt. „Auch dieses ‚bereinigte‘ Ergebnis spricht für die Stärke unserer Vereine. Doch ich richte den Blick derzeit weniger in die Vergangenheit als vielmehr in die Zukunft. Denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Mitgliederzahlen werden wir erst bei der nächsten Meldung Anfang kommenden Jahres sehen“, erklärt Präsident Felchle. Natürlich hoffe er, dass diese so gering wie möglich ausfallen. Doch die Beschränkungen im Sport und die damit verbundenen erheblichen finanziellen Einbußen in den vergangenen Monaten dürften bei den Vereinen deutliche Spuren hinterlassen. Zudem könne niemand den weiteren Verlauf der Pandemie wie auch neuerliche Beschränkungen vorhersagen, erklärt Felchle.

In der Rangliste der Sportfachverbände hat der Schwäbische Turnerbund seine Spitzenposition um 11 201 auf nunmehr 715 291 Mitglieder ausgebaut. Der zweitplatzierte Württembergische Fußballverband (wfv) hat hingegen ein Minus von 1475 Mitgliedern verzeichnet. Vor allem im Nachwuchsbereich sank die Zahl der wfv-Mitglieder um etwa drei Prozent. Nennenswerte Zuwächse verzeichneten der Württembergische Leichtathletikverband (ein Prozent / 96 306 Mitglieder), der Handballverband Württemberg (1,3 Prozent / 88 739 Mitglieder) sowie der Schwimmverband Württemberg (ein Prozent / 46 845 Mitglieder). Der Basketballverband Baden-Württemberg gewinnt bei den württembergischen Mitgliedsvereinen genauso hinzu (zwei Prozent / 18 228 Mitglieder) wie der American Football & Cheerleading Verband Baden-Württemberg (4,4 Prozent / 5878 Mitglieder).

Die Zahl der WLSB-Mitgliedsvereine blieb im Vergleich zu 2019 unverändert. Jedoch wurden im vergangenen Jahr nur noch 32 Sportvereine neu in den WLSB aufgenommen. Zu Beginn der 2010er-Jahre waren es konstant doppelt so viele.

Weitere Informationen zur WLSB-Mitgliederstatistik 2020:

www.wlsb.de/der-wlsb/wlsb-statistik

Ab dem 1. Juli gilt für den Sport in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung. Diese sieht eine Vielzahl an Lockerungen vor und führt die derzeit drei Verordnungen für Profi- und Spitzensport, zu Sportwettkämpfen und zu Sportstätten in einer gemeinsamen Verordnung zusammen.

Die neue Verordnung Sport wurde am 25. Juni 2020 verkündet wird ab dem 1. Juli 2020, also zeitgleich mit der neuen Corona-Verordnung, in Kraft treten. Sie ermöglicht unter gewissen Vorgaben wie Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten das Training, den Spielbetrieb und Wettkämpfe auch in Kontaktsportarten. Dies gilt sowohl für den Amateur- als auch für den Leistungssport.

Außerdem dürfen Umkleiden und Duschen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Bedenken Sie bei Wiederinbetriebnahme der Duschen unbedingt die Legionellengefahr. Der Landessportbund Hessen hat die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Legionellen und anderen Keimen zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Die komplette Verordnung finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Corona und Sport finden Sie in der WLSB-Infothek.

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